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     Teil 6: Osterinsel     MESZ - 8 Stunden, 1 EUR = 1.100 Pesos

Donnerstag, 3. September 26, Tag 18: Santiago de Chile - Osterinsel

Fast 4.000 Kilometer oder fünfeinhalb Flugstunden liegt die Osterinsel vor Chiles Küste im Südpazifik. Rapa Nui misst nur etwa zwölf mal 25 Kilometer und hat nur 8.000 Einwohner. Der Flughafen ist klein und sehr einfach. Es ist nur Platz für ein einziges großes Flugzeug und sicherlich auch ungewöhnlich, dass man aus einem Flugzeug der Größe der Boeing 787, mit der wir ankommen, über Treppen heruntersteigt. Am Gepäckband werden die Koffer von einem Drogenspürhund abgeschnüffelt, das haben wir schon öfter gesehen, aber dass er auch was findet, noch nie: Bei einem Gepäckstück meldet er, wird sofort gelobt und kriegt ein Leckerli. Das Gepäckstück gehört aber keinem Passagier, sondern beinhaltet eine Übungsduftquelle. Wir beziehen Quartier in einem schönen Hotel mit großzügigen Bungalows außerhalb von Hanga Roa, dem einzigen Ort auf der Insel, in dem fast alle Einwohner leben. Weil nach dem langen Flug etwas Bewegung gut tut, latschen wir die drei Kilometer ins Dorf. Alles ist grün, in den Gärten wachsen Palmen, Bananenstauden, Weihnachtssterne, Christusdorn und viele andere tropische Pflanzen, die wir nicht kennen. Die Häuser sind einstöckig, einfach und tragen Blechdächer. Es gibt auffallend viele Hunde und überall ist das Geschrei der vielen Hähne zu hören. Im Dorf ist rein gar nichts los, die meisten Lokale haben zu, es dauert eine Weile, bis wir ein Restaurant finden. Das Thunfischsteak schmeckt herrlich! 

Dreamliner am kleinen Flughafen von Rapa Nui. Ähnlich wie auf Hawaii werden Gäste mit Blumenketten begrüßt. Terrasse an unserem Bungalow. Netter Pool. Moai im Garten. Weißer Hibiscus. Wandelröschen. (C) idealhome.co.uk 

Freitag, 4. September 26, Tag 19: Osterinsel: der Süden

Über die ganze Insel verstreut, meist aber am Meer, befinden sich die Moai, die bekannten, riesigen Steinstatuen, von denen wir einige bestaunen. Wir sehen uns den Rana Kau, den Vulkankrater an der Südspitze der Insel an und lassen uns die beeindruckende Geschichte vom Vogelmannkult erzählen (googeln lohnt sich!). Abends spazieren wir noch durch den Friedhof von Hanga Roa. Ein sehr stimmungsvoller Ort.

Huri A Urenga. Moais in Huri A Urenga. Tahai. Vogelmann auf Einbaum. Rano Kau, der Vulkan an der Südspitze der Osterinsel. Stimmungsvoller Friedhof ... ... am Ortsrand von Hanga Roa. Sonnenuntergang auf Rapa Nui.

Samstag, 5. September 26, Tag 20: Osterinsel: der Norden

Wir touren durch den Norden der Insel und halten an den Orten, an denen Moais liegen oder wiederaufgestellt wurden. Tief berührend: Ahu Nau Nau, die Männer mit Hut, und Ahu Tongariki, die 15 nebeneinanderstehenden Steinmänner. Welch krönender Abschluss unserer großartigen Reise! Im Steinbruch sehen wir mehrere unfertige Moais und welche, die zwar vollendet, aber niemals an ihren Bestimmungsort transportiert wurden. Die Geschichte der Osterinsel und der Rapa Nui von der Besiedlung und Anfertigung der Moais über den Vogelmannkult, die Verschleppung und Beihnahe-Ausrottung bis hin zur Teilautonomie ist in vielfacher Hinsicht höchst spannend und füllt Bücher. Wer sich die Mühe macht, zu dem Thema ein wenig im Netz zu surfen, wird mit unglaublichen Geschichten belohnt! 

Blick auf Tongariki. Die Moais wurden in den 1990er-Jahren wiederaufgestellt. 1.500 Jahre alte Herrschaften.

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